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Photovoltaik-Planung

PV-Anlage planen lassen – bevor das erste Modul aufs Dach kommt

Ob eine Solaranlage über 25 Jahre wirtschaftlich läuft, entscheidet sich zum großen Teil in der Planung. Wir prüfen Dach, Statik und Zählerschrank, legen die Anlage nach Ihrem Verbrauch aus und klären den Netzanschluss, bevor Sie sich festlegen.

  • Bestandsaufnahme von Dach, Unterkonstruktion und Zählerschrank
  • Auslegung nach Verbrauch, Lastprofil und künftigen Verbrauchern
  • Modulbelegungsplan mit Abständen, Verschattung und Kabelwegen
  • Abstimmung des Netzanschlusses mit dem Netzbetreiber

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Was zur Planung einer PV-Anlage gehört

Am Anfang steht die Bestandsaufnahme: Größe, Neigung und Ausrichtung der Dachflächen, Zustand der Eindeckung, Verschattung durch Gauben, Schornsteine oder Bäume und der Platz im Zählerschrank. Vieles lässt sich anhand von Fotos und Plänen beurteilen, bei größeren Dächern oder Unklarheiten kommen wir vor Ort.

Daraus entsteht der Modulbelegungsplan. Er berücksichtigt Randabstände, Wind- und Schneelastzonen, Dachfenster und Wartungswege und legt fest, wie die Module zu Strängen verschaltet und an welchen Wechselrichter sie angeschlossen werden.

  • Dachflächen, Eindeckung und Verschattung
  • Tragfähigkeit der Unterkonstruktion und Befestigungssystem
  • Zählerschrank, Kabelwege und Standort des Wechselrichters
  • Speicher, Wallbox oder Wärmepumpe – heute oder später

Auslegung nach Verbrauch statt nach Faustformel

Eine gute Auslegung beginnt beim Verbrauch: Wie viel Strom wird im Jahr gebraucht, und zu welcher Tageszeit? Im Haushalt genügen meist die Jahresabrechnung und die Frage nach geplantem E-Auto oder Wärmepumpe. In Betrieben mit registrierender Leistungsmessung liefert der Lastgang in 15-Minuten-Werten ein genaues Bild, wann Strom gebraucht wird.

Auf dieser Grundlage rechnen wir Varianten durch: verschiedene Anlagengrößen, mit und ohne Speicher, Ost-West- oder Südbelegung. So sehen Sie, welche Variante zu Budget und Ziel passt, bevor Sie ein Angebot unterschreiben.

Statik, Genehmigung und Netzanschluss früh klären

Auf Wohnhäusern sind PV-Anlagen in Deutschland meist genehmigungsfrei. Bei Denkmalschutz, Freiflächenanlagen oder besonderen Vorgaben im Bebauungsplan muss die Gemeinde dagegen vorher zustimmen. Bei Hallendächern und ballastierten Flachdachsystemen ist oft ein Nachweis eines Tragwerksplaners nötig. Das klären wir, bevor Material bestellt wird.

Den Netzanschluss stimmen wir mit dem zuständigen Netzbetreiber ab. Bei kleinen Anlagen ist das meist eine Formsache. Bei größeren Anlagen bestimmen die Antwort des Netzbetreibers und gegebenenfalls nötige Anpassungen am Netzanschluss den Zeitplan. Deshalb gehört die Netzanfrage an den Anfang der Planung, nicht ans Ende.

Planung und Montage aus einer Hand

Weil unsere Montageteams nach dem Plan bauen, den wir selbst erstellt haben, gehen keine Informationen zwischen Planer und Handwerker verloren. Muss das Dach vorher saniert werden, planen wir das gleich mit. Für Gewerbe- und Hofdächer erstellen wir die Planung auf Anfrage auch als eigenständige Leistung.

So läuft Ihr Projekt ab

  1. 1

    Anfrage

    Sie beschreiben Gebäude, Dachfläche und Ziel – per Formular oder E-Mail.

  2. 2

    Prüfung

    Wir prüfen Dach, Unterkonstruktion und Zugang anhand von Fotos, Plänen oder vor Ort.

  3. 3

    Angebot

    Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit klar beschriebenem Leistungsumfang.

  4. 4

    Montage

    Unser Montageteam baut Unterkonstruktion, Module und Verkabelung auf.

  5. 5

    Übergabe

    Inbetriebnahme, Fotodokumentation und Einweisung in Ihre Anlage.

Häufige Fragen

Die Fragen, die uns vor Projektbeginn am häufigsten gestellt werden.

Was gehört zur Planung einer Photovoltaikanlage?

Zur Planung einer PV-Anlage gehören die Bestandsaufnahme von Dach, Unterkonstruktion und Zählerschrank, die Auslegung nach Stromverbrauch und Lastprofil, ein Modulbelegungsplan mit Strangplanung und Wechselrichterwahl, die Prüfung von Statik und Genehmigungspflicht sowie die Abstimmung des Netzanschlusses mit dem Netzbetreiber.

Welche Unterlagen brauchen Sie für die Planung?

Für eine erste Planung reichen meist Fotos von Dach und Zählerschrank, die letzte Stromjahresabrechnung und – falls vorhanden – Grundriss- oder Dachpläne. Für Betriebe mit registrierender Leistungsmessung ist der Lastgang der letzten zwölf Monate hilfreich, den der Messstellenbetreiber bereitstellen kann.

Brauche ich für meine PV-Anlage ein Statikgutachten?

Auf intakten Ziegeldächern von Wohnhäusern ist ein Statikgutachten meist nicht nötig, weil Module und Unterkonstruktion nur wenig Last hinzufügen. Bei Hallendächern, alten oder geschwächten Dachstühlen und ballastierten Flachdachsystemen ist dagegen oft ein Nachweis eines Tragwerksplaners erforderlich. Das prüfen wir in der Planung.

Planung für Ihre PV-Anlage anfragen

Schicken Sie uns Fotos von Dach und Zählerschrank und Ihren Jahresverbrauch. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung und dem Vorschlag für die nächsten Schritte.