Solarrechner 2026: PV-Anlage Kosten und Ersparnis berechnen

Photovoltaik-Kosten berechnen in zwei Minuten – der kostenlose PV-Rechner für Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Hof und Betrieb in Deutschland: Anlagengröße, Ertrag an Ihrem Standort, Preisspanne, Ersparnis und Amortisation – mit Einstrahlungsdaten der EU (PVGIS) und Marktpreisen Stand Oktober 2026.

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Für welches Gebäude planen Sie Ihre Solaranlage?

Davon hängen Anlagengröße, Strompreis und Eigenverbrauch ab.

Für welches Gebäude planen Sie Ihre Solaranlage?

So rechnet der Solarrechner

Aus Ihrer Postleitzahl ermittelt der Rechner den Standort und fragt beim Photovoltaic Geographical Information System (PVGIS) der EU-Kommission ab, wie viel Strom ein Kilowatt-Peak bei Ihrer Dachneigung und Ausrichtung im Jahr erzeugt. In Deutschland sind das bei Südausrichtung meist 950 bis 1.150 kWh je kWp – in Hamburg rund 990, in München rund 1.140.

Die Anlagengröße richtet sich nach Ihrem Verbrauch und der belegbaren Dachfläche. Wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen, schätzt ein Modell, das an die Simulationsergebnisse des Unabhängigkeitsrechners der HTW Berlin angepasst ist. Daraus ergeben sich Ersparnis, Einspeiseerlös, Amortisation und die Bilanz über 25 Jahre.

  • Strompreis Haushalt 37,0 ct/kWh (BDEW, August 2026), Gewerbe 23,7 ct/kWh netto (Destatis, 1. Halbjahr 2026)
  • Strompreissteigerung 2 % pro Jahr, Modulalterung 0,4 % pro Jahr, laufende Kosten 1 % der Investition pro Jahr
  • EEG-Einspeisevergütung nach Anlagengröße für 20 Jahre, danach vorsichtig 3 ct/kWh
  • Vermiedene Treibhausgase: 685 g CO₂-Äquivalent je kWh Solarstrom (Umweltbundesamt)

Was kostet eine PV-Anlage 2026?

Eine schlüsselfertige Aufdachanlage mit 10 kWp kostet 2026 meist 12.000 bis 16.000 € ohne Speicher. Je kWp sind kleine Anlagen deutlich teurer: Die Verbraucherzentrale NRW hat 71 echte Angebote aus 2025 und 2026 ausgewertet – im Mittel 2.090 €/kWp bei 4–6 kWp, 1.410 €/kWp bei 9–10 kWp und 1.010 €/kWp über 16 kWp.

Ein Batteriespeicher kostet installiert rund 360 bis 510 € je kWh, ein 10-kWh-Speicher also etwa 4.000 €. Für PV-Anlagen und Speicher auf Wohngebäuden fällt seit 2023 keine Mehrwertsteuer an (§ 12 Abs. 3 UStG). Aufpreise entstehen vor allem durch Flachdach-Aufständerung, steile Dächer, eine nötige Dachsanierung oder einen neuen Zählerschrank.

Lohnt sich ein Batteriespeicher?

Ohne Speicher nutzt ein Haushalt typischerweise 20 bis 40 % seines Solarstroms selbst; ein Speicher verdoppelt diesen Anteil meist (Fraunhofer ISE). Jede gespeicherte Kilowattstunde spart die Differenz zwischen Strompreis und Einspeisevergütung, derzeit rund 29 ct.

Als Faustregel gelten 1 bis 1,5 kWh Speicher je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Beispiel: Bei 4.000 kWh Verbrauch und 8 kWp deckt die Anlage ohne Speicher rund 35–40 % des Bedarfs, mit 5 kWh Speicher rund 65–70 %. Mit Wärmepumpe oder E-Auto darf der Speicher größer sein. Probieren Sie im Rechner beide Varianten aus.

Einspeisevergütung 2026 und die geplante EEG-Reform

Für Anlagen, die zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, zahlt der Netzbetreiber 20 Jahre lang 7,70 ct/kWh für den eingespeisten Überschuss (bis 10 kWp; bis 40 kWp 6,66 ct, bis 100 kWp 5,44 ct für den jeweiligen Anteil). Bei negativen Börsenpreisen gibt es für Neuanlagen keine Vergütung.

Der Regierungsentwurf zum EEG 2027 sieht vor, die feste Vergütung für Neuanlagen ab 2027 zu streichen; beschlossen ist das am 12. Oktober 2026 noch nicht. Der Rechner verwendet die heute gültigen Sätze. Geht Ihre Anlage erst 2027 ans Netz, kann der Erlös für eingespeisten Strom geringer ausfallen – umso wichtiger ist ein hoher Eigenverbrauch.

Was der Rechner nicht weiß

Das Ergebnis ist eine unverbindliche Schätzung mit Preisspanne. Verschattung, Statik, Zustand von Dach und Zählerschrank, Netzanschluss und Ihr tatsächliches Lastprofil prüfen wir erst bei der Besichtigung. Der Strombedarf einer Wärmepumpe fällt überwiegend im Winter an, wenn die Anlage wenig erzeugt – der Eigenverbrauch kann dann niedriger liegen als geschätzt.

Quellen (Stand Oktober 2026)

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Häufige Fragen

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Wie genau ist der Solarrechner?

Der Solarrechner von Solwex liefert eine unverbindliche Schätzung mit Preisspanne. Der Ertrag stammt aus PVGIS, dem Einstrahlungsdienst der EU-Kommission, für Ihren Standort und Ihre Dachgeometrie; Eigenverbrauch und Autarkie sind an die Simulationen der HTW Berlin angepasst. Verschattung, Statik und Netzanschluss prüft Solwex bei der Besichtigung, erst danach steht der Festpreis.

Was kostet eine 10-kWp-Photovoltaikanlage 2026?

Eine schlüsselfertige 10-kWp-Aufdachanlage ohne Speicher kostet 2026 meist 12.000 bis 16.000 €. Die Verbraucherzentrale NRW ermittelte aus 71 Angeboten im Mittel 1.410 €/kWp für 9–10 kWp. Ein 10-kWh-Batteriespeicher kommt mit rund 4.000 € hinzu. Auf Wohngebäuden fallen für Anlage und Speicher 0 % Mehrwertsteuer an.

Wie viel Strom erzeugt eine PV-Anlage pro kWp in Deutschland?

Eine nach Süden ausgerichtete PV-Anlage mit 35° Neigung erzeugt in Deutschland laut PVGIS etwa 990 kWh je kWp und Jahr in Hamburg, 1.040 kWh in Köln und 1.140 kWh in München. Ost-West-Dächer liefern rund 15 bis 20 % weniger, verteilen den Ertrag aber gleichmäßiger über den Tag.

Lohnt sich ein Batteriespeicher 2026?

Ein Batteriespeicher lohnt sich 2026 meist, wenn er zum Verbrauch passt: etwa 1 bis 1,5 kWh Speicher je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Er verdoppelt den Eigenverbrauch typischerweise, und jede gespeicherte Kilowattstunde spart rund 29 ct – die Differenz zwischen 37 ct Strompreis und 7,7 ct Einspeisevergütung. Bei rund 360 bis 510 €/kWh amortisiert sich ein passend dimensionierter Speicher meist innerhalb seiner Lebensdauer.

Welche Einspeisevergütung gilt 2026 und was ändert sich 2027?

Für Anlagen mit Inbetriebnahme vom 1. August bis 31. Dezember 2026 gelten bei Überschusseinspeisung 7,70 ct/kWh bis 10 kWp, 6,66 ct/kWh bis 40 kWp und 5,44 ct/kWh bis 100 kWp, jeweils für 20 Jahre. Der Regierungsentwurf zum EEG 2027 sieht vor, die feste Vergütung für Neuanlagen ab 2027 zu streichen; beschlossen war das am 12. Oktober 2026 noch nicht.

Was passiert mit meinen Daten im Solarrechner?

Für die Berechnung braucht der Solarrechner nur Postleitzahl und Gebäudedaten; sie werden nicht gespeichert. Erst wenn Sie das PDF-Angebot anfordern und Ihre E-Mail-Adresse über den Bestätigungslink bestätigen, speichert Solwex Ihre Kontaktdaten und Ihre Konfiguration für das Angebot. Unbestätigte Anfragen werden nach 30 Tagen automatisch gelöscht.